"Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" knüpft nahtlos an die typischen Woody Allen Komödien der 70er Jahre an; voll von Klamauk und einer neurotischen Hauptfigur. In diesem Fall ist es Boris Gruschenko, ein Angsthase und Schöngeist wie er im Buche steht und alles andere als ein typischer Mann, wie er zur Zeit Napoleons sein musste. Der junge Russe wird gegen seinen Willen in den Krieg gegen Frankreich eingezogen, kehrt von dort jedoch durch eine Kette aberwitziger Zufälle als Kriegsheld zurück und erhält die Möglichkeit, ein Duell um die Hand von Sonja (Diane Keaton) auszufechten. Wider Erwarten gewinnt Boris das Duell und heiratet Sonja. Als Napoleon jedoch in Russland einfallen will, schmieden die beiden einen Plan: Sie verkleiden sich als Abgesandte des spanischen Königshauses und wollen Napoleon ermorden!
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| LOVE AND DEATH |
"Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" knüpft nahtlos an die typischen Woody Allen Komödien der 70er Jahre an; voll von Klamauk und einer neurotischen Hauptfigur. In diesem Fall ist es Boris Gruschenko, ein Angsthase und Schöngeist wie er im Buche steht und alles andere als ein typischer Mann, wie er zur Zeit Napoleons sein musste. Der junge Russe wird gegen seinen Willen in den Krieg gegen Frankreich eingezogen, kehrt von dort jedoch durch eine Kette aberwitziger Zufälle als Kriegsheld zurück und erhält die Möglichkeit, ein Duell um die Hand von Sonja (Diane Keaton) auszufechten. Wider Erwarten gewinnt Boris das Duell und heiratet Sonja. Als Napoleon jedoch in Russland einfallen will, schmieden die beiden einen Plan: Sie verkleiden sich als Abgesandte des spanischen Königshauses und wollen Napoleon ermorden!
Klar, dass sich herausstellt, dass es gar nicht so einfach ist, einen so mächtigen Mann umzubringen, zumal der schusselige, aber liebenswerte Boris Gruschenko der Attentäter sein soll. Durch ihn bzw. Woody Allen bleibt der Film stets lustig, was zum Großteil seinen sarkastischen Bemerkungen zu verdanken ist. Zusätzlich ist der Film nicht mehr so klamauklastik, was bei seinen Vorgängern noch ein großes Problem war. Diane Keaton ist für Woody-Allen-Filme ganz ordentlich, meistens spielt sie das Blondchen an Allens Seite. Bemerkenswert ist jedoch, dass Woody Allen an ein paar Stellen des Films die vierte Wand durchbricht und direkt mit dem Zuschauer kommuniziert bzw. über Leben und Tod philosophiert.
Fazit: Leider unterscheidet sich der Film nur bedingt von seinen restlichen Werken, weshalb ein etwas fader Beigeschmack bleibt.
6 / 10 Punkte
