Montag, 5. März 2012

Happy New Year [2011]


Die Kritiken waren vernichtend, aber trotzdem versprach ich mir von dem Film eine gute Hirn-aus-Film-an-Unterhaltung. Und was soll ich sagen? Ich kann mich der negativen Meinung nur anschließen.


"Happy New Year" ist ein Episodenfilm. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn nicht so viele verschiedene Promis/Charaktere in den Film gestopft worden wären. Da es sich ja um einen Episodenfilm handelt, müssen die Schicksale dieser Personen irgendwie miteinander zu tun haben. Aber leider geht das gehörig schief. Der Film braucht lange, um die ganzen Personen überhaupt vorzustellen, geschweige denn fortzuführen und zu einem glücklichen Ende zu bringen. In den Hauptrollen sehen wir eine "Köchin" (die nichts anderes tut, als Ananas zu zerschneiden und herumzunerven); zwei absolut sinnfreie Pärchen, die unbedingt ihre Neujahrsbabys auf die Welt bringen wollen, um das große Geld zu verdienen und viele andere, deren Leben dem Zuschauer komplett am Allerwertesten vorbeigeht.
Nicht einmal an der schauspielerischen Leistung der Darsteller könnte ich etwas Positives hervorheben. Zac Efron war akzeptabel, Til Schweiger schrecklich, Halle Berry unnötig, Sarah Jessica Parker nervig. Nur Michelle Pfeiffer und Robert de Niro waren die einzigen Lichtblicke; nur schade, dass Michelle Pfeiffer nur die graue Maus à la Selina Kyle spielt und Robert de Niro als totkranken Krebspatienten mit maximal fünf Minuten Screentime bestraft wurde. Nur im Abspann konnte er einigermaßen zeigen, was er drauf hat.
Fazit: Ein wirklich sehr enttäuschender Film mit großer Starbesetzung, die allerdings nicht wirklich zeigen kann, was sie drauf hätte. Vielleicht hätte es mit weniger Personen und mehr Sinn geklappt.

 
Originaltitel: New Year's Eve 
Erscheinungsjahr: 2011
Regisseur: Garry Marshall
Darsteller: Halle Barry, Robert de Niro, Michelle Pfeiffer
Laufzeit: 118 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 0