Die Kritiken waren vernichtend, aber trotzdem versprach ich mir von dem Film eine gute Hirn-aus-Film-an-Unterhaltung. Und was soll ich sagen? Ich kann mich der negativen Meinung nur anschließen.
"Happy New Year" ist ein Episodenfilm. Das wäre ja nicht weiter
schlimm, wenn nicht so viele verschiedene Promis/Charaktere in den Film
gestopft worden wären. Da es sich ja um einen Episodenfilm handelt,
müssen die Schicksale dieser Personen irgendwie miteinander zu tun
haben. Aber leider geht das gehörig schief. Der Film braucht lange, um
die ganzen Personen überhaupt vorzustellen, geschweige denn fortzuführen
und zu einem glücklichen Ende zu bringen. In den Hauptrollen sehen wir
eine "Köchin" (die nichts anderes tut, als Ananas zu zerschneiden und
herumzunerven); zwei absolut sinnfreie Pärchen, die unbedingt ihre
Neujahrsbabys auf die Welt bringen wollen, um das große Geld zu
verdienen und viele andere, deren Leben dem Zuschauer komplett am
Allerwertesten vorbeigeht.
Nicht einmal an der schauspielerischen Leistung der Darsteller könnte
ich etwas Positives hervorheben. Zac Efron war akzeptabel, Til
Schweiger schrecklich, Halle Berry unnötig, Sarah Jessica Parker nervig.
Nur Michelle Pfeiffer und Robert de Niro waren die einzigen
Lichtblicke; nur schade, dass Michelle Pfeiffer nur die graue Maus à la
Selina Kyle spielt und Robert de Niro als totkranken Krebspatienten mit
maximal fünf Minuten Screentime bestraft wurde. Nur im Abspann konnte er
einigermaßen zeigen, was er drauf hat.


